ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Andernach: 48 m lange Kranbahn mit Bodenfahrschienen für 20 to Halb-Portalkran

Für den neuen 20 to Halb-Portalkran der ThyssenKrupp Rasselstein GmbH in Andernach lieferte und montierte die Sinner Stahl- und Industriebauten GmbH die 48 m lange Kranbahn mit dazugehörigen Bodenfahrschienen.

Kranbahn mit Bodenfahrschienen

Zu unseren Leistungsumfang gehörten:

  • Die ausgesteiften Kranbahnkonsolen, die an die vorhandenen HEM 1000er Stützen angeschweißt wurden
  • 40 lfdm Bodenfahrschienen, die bauseitig einbetoniert wurden
  • 3 Stück Kranbahnträger á 16 m lang und 1,50 m hoch als Blechschweißkonstruktion ausgeführt

Sowohl die Puffer der Kranbahn als auch der Bodenfahschienen wurden aufgeschraubt, so dass der Kunde jederzeit die Möglichkeit hat, die Kranbahn zu verlängern.

Kranbahn mit Bodenfahrschienen

Da der Halb-Portalkran täglich mit einer hohen Frequenz und Nutzlast fährt, musste die Kranbahn nach DIN 4132, Bewertungsgruppe „B5“, ausgeführt werden. Diese Bewertungsgruppe setzt hohe Anforderungen an die Konstruktion und Fertigung. So war z.B. die Aussteifung der Kranbahnträger sehr aufwendig und es durften keine Schweißnähte am Obergurt geschweißt werden.

Auch die Tatsache, dass die Kranbahnkonsolen, Bodenfahrschienen und Kranbahnträger zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten montiert wurden und der Halb-Portalkran von einem anderen Hersteller geliefert wurde, setzte eine passgenaue Fertigung mit jeweils entsprechend zu berücksichtigenden Sondertoleranzen voraus.

Kranbahn mit Bodenfahrschienen

Die Montage erfolgte während des laufenden Betriebes unterhalb einer fahrenden Kranbahn und mitunter auch in der Nachtschicht, um den Endtermin des Kunden zu realisieren.

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